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Die Ressourcen-Allokation
in der Medizin bei einer älter werdenden Gesellschaft
oder:
Wird 2030 zur Realität ?
Ethische Überlegungen
Professor Dr. Hanfried Helmchen, Direktor der Psychiatrischen Klinik und Poliklinik, wurde zum Ende des Sommersemesters 1999 emeritiert.Nach fast 30 Jahren Leitung der Psychiatrischen Klinik der Freien Universität Berlin verlässt er die Freie Universität.
Er war Mitglied zahlreicher medizinisch-wissenschaftlicher Gesellschaften und Berater der Weltgesundheitsorganisation und ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher "Leopoldina" (Halle) und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Der am 12. Juni 1933 in Berlin geborene Hanfried Helmchen studierte
Medizin in Berlin und Heidelberg, promovierte mit einer Doktorarbeit
am Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung in Heidelberg
und kam 1965 als Oberarzt an die Psychiatrische Klinik der FU, wo er
1967 habilitierte. Seit 1971 war er Direktor der Psychiatrischen Klinik der Freien Universität. Helmchen hat in führenden internationalen Fachzeitschriften publiziert und bedeutende Publikationen herausgegeben. Seine wichtigsten Arbeitsgebiete reichen von der Epilepsie über Depressionen und Therapieforschung bis hin zu psychischen Störungen im Alter und Demenzerkrankungen. Helmchen war maßgeblich an der "Berliner Altersstudie" beteiligt.
Helmchen leitete die Ethikkommission des damals zur FU gehörenden Virchowklinikums (1983-1994) und das Ethikkomitee der World Federation of Societies of Biological Psychiatry (1998-2005), war Mitglied der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (1995-2004) sowie des Ethikkomitees des Weltverbandes für Psychiatrie (1995-1999) und ist Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin.
Zusammen mit Hans Lauter, Siegried Kanowski und Eva-Maria Neumann publizierte er 2006 „Ethik in der Altersmedizin“.
Rezensionen: "Das Buch zeigt Lösungswege für konkrete ethische Fragestellungen
auf, etwa zum Umgang mit Demenzkranken, Sterbehilfe, Patientenverfügung
und Forschung an alten Menschen."
"[...] ein Buch, das dem Leser Respekt im besten Sinne des Wortes
abverlangt für die Gründlichkeit und Umsicht, mit der die
schwierige Thematik bearbeitet wird, wobei der Text gut lesbar bleibt.
Ein umfangreiches Literaturverzeichnis und ein ebenfalls umfangreiches,
sorgfältig erstelltes Register runden das Buch ebenso ab wie die
zahlreichen in den Text eingestreuten "Vertiefungs"-Texte.
Fazit: Ein ausgezeichnetes Buch und eine höchst wichtige Pflichtlektüre
für alle, die im Altenbereich tätig sind. Ein Buch, das man
nicht in einem Rutsch durchliest, sondern immer wieder zur Hand nehmen
wird."
Quelle: FU-Berlin, Kohlhammer-Verlag
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