| Hirnliga e.V. - Deutschlands Alzheimer Forscher - | |
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Lösungsansätze
Die Wissenschaft und die Medizin haben heute schon viel mehr gegen die Krankheit
in der Hand als noch vor wenigen Jahren.
Früherkennung
Eine gezielte Früherkennung jener zehn Prozent Demenz-Patienten, die an einer behandelbaren Grunderkrankung leiden (sekundäre Demenzen). Ihre rechtzeitige Behandlung kann schon jetzt zu einer Entlastung unseres Gesundheits- und Sozialbudgets führen.
Von einer Früherkennung profitieren aber auch die Alzheimer-Kranken, denn mit einer frühzeitigen und umfassenden Behandlung mit Medikamenten und nichtmedikamentösen Verfahren ist eine Verlangsamung der Krankheitsentwicklung um 1 bis 2 Jahre zu erzielen. Neue Daten zeigen, dass eine Verzögerung um fünf Jahre die Zahl der Alzheimer-Patienten um 50 Prozent senken würde. Bei einer Verschiebung um zehn Jahre wäre die Erkrankung so gut wie verschwunden.
Was bei anderen Erkrankungen, etwa dem Bluthochdruck, tägliche Praxis
ist, nämlich die kombinierte Gabe von Medikamenten mit unterschiedlichen
Wirkmechanismen, ist für die Alzheimer-Kranken noch in weiter Ferne, obwohl
auch hier Medikamente mit differenzierten Wirkansätzen zur Verfügung
stehen.
Präventionsforschung
Bislang ist wenig über die Vorbeugung der Krankheit bekannt und belegt.
Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Hinweisen, dass z.B. die Ernährung
eine bedeutsame Rolle bei der Entstehung der Krankheit hat.
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