Hilfe für Angehörige

 

Von den heute in Deutschland lebenden etwa 1,4 Millionen Demenzkranken leiden etwa 1 Million an der Alzheimer-Krankheit. Bislang werden ca. 80 Prozent der Erkrankten zu Hause durch Angehörige gepflegt.

 

Die Begleiterscheinungen der Alzheimer-Krankheit erfordern von den Angehörigen sehr viel Kraft, Ausdauer und Verständnis.

 

Helfen wird leichter, wenn man weiß, wie die Krankheit sich äußert.

 

Deshalb wurde bereits 1987, kurz nach der Gründung der Hirnliga, der Ratgeber "Mit neuem Mut Demenzkranke betreuen" erstmals herausgegeben.

Seitdem haben mehr als hundertausend Exemplare schon vielen Menschen mit Rat zur Seite gestanden. Inzwischen gilt er als Standardwerk der Angehörigenberatung.

 

Sehr einfühlsam und praxisbezogen zeigt er die Möglichkeiten aber auch Grenzen der Betreuung von Alzheimer-Kranken auf. Er erklärt den Krankheitsprozess und die daraus resultierenden Folgen. Die Begleiterscheinungen der Alzheimer-Krankheit erfordern von den Angehörigen sehr viel Kraft, Ausdauer und Verständnis. Helfen wird leichter, wenn man weiß, wie die Krankheit sich äußert.

 

Zum 20. Geburtstag der Hirnliga e.V. wurde der Ratgeber erneut überarbeitet.

 

Auf 42 Seiten wird kurz und verständlich über die Ursachen und Auswirkungen der Krankheit informiert und praktische Ratschläge für die Pflege und das Zusammenleben gegeben.

 

Hier finden Sie die Internetfassung des Angehörigen-Ratgebers.

 

Sie können die Broschüre für 1,45 Euro inkl. Versand hier bestellen.

 

Helfen wird leichter, wenn man sich mit anderen austauschen kann.

 

Angehörige von Alzheimer-Kranken können meist mit anderen Menschen nicht über ihre Probleme reden. In einer Selbsthilfegruppe finden sich Menschen, die die eigenen Sorgen und Nöte verstehen und mittragen können. Auch wenn es für viele neu und ungewohnt ist über die eigenen Schwierigkeiten zu reden, sollten Sie die Chancen, die eine Selbsthilfegruppe bietet, ausprobieren. Hier finden Sie die ständig aktualisierte -> Adressliste der Selbsthilfegruppen

 

Die Chancen, die heute schon eine umfassende Diagnostik, Therapie und Pflege bieten, werden in unserem Land nur unzureichend genutzt.

Weil die Krankheit verdrängt, in der Politik nicht in Zusammenhängen gehandelt und dann an falscher Stelle gespart wird, müssen nicht nur die Alzheimer-Kranken und ihre Angehörigen mehr Leid  ertragen als notwendig ist, sondern auch unser Gesundheits- und Sozialwesen mehr Geld ausgeben als nötig ist.

 

Die Hirnliga e.V. macht seit ihrer Gründung die zuständigen Politiker - sei es in persönlichen Gesprächen, Briefen, parlamentarischen Abenden oder Anhörungen im Deutschen Bundestag - nicht nur auf die Probleme aufmerksam, sondern bietet auch Lösungen an. ->mehr dazu

 

Um mehr politischen Druck zu erzeugen hat die Hirnliga e.V. die Alzheimer-Aktion.de, ein Aktionsbündnis mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V. (DGGPP), dem Deutschen Berufsverband für Altenpflege e.V. (DBVA)  und dem Arbeitskreis Gesundheit im Alter initiiert und organisiert die Aktionen. Näheres hierzu -> www.AlzheimerAktion.de.