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Forschungsförderung 2007Donix, Markus Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Neuronale Repräsentation und klinische Bedeutung von vertrauten
Gesichtern und Orten (familiarity) bei Patienten mit Demenz vom Alzheimertyp
(DAT) und leichter kognitiver Einbuße (MCI). Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die die positiven Effekte von Gedächtnis-Trainingsprogrammen
bei gesunden älteren Personen hervorheben. Dass Patienten mit bereits
bestehender Gedächtnisstörung oder einer Demenzerkrankung
ebenfalls von einem solchen Training profitieren können, wurde
mehrfach nachgewiesen. Entsprechend an das Leistungsniveau angepasste
Verfahren nutzen gezielt erhaltene kognitive Ressourcen, wie beispielsweise
die von den Patienten erlebte Vertrautheit von Personen, Orten oder
Gegenständen. Es besteht ebenfalls ein wissenschaftlicher Konsens,
dass Patienten mit einer Demenzerkrankung, beispielsweise der Demenz
vom Alzheimertyp, möglichst lange in einem ihnen vertrauten Umfeld
verweilen sollen, da vertraute Menschen und Orte zur Alltagsstabilisierung
beitragen können. Obwohl demnach das Prinzip der Vertrautheit bereits eine wichtige Größe
im Umgang mit demenzerkrankten Patienten ist, fehlen ausreichende Untersuchungen
zum Erleben von Vertrautheit bei verschiedenen Schweregraden der Gedächtnisbeeinträchtigung.
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